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Stromverbrauch normalisiert sich nach Corona-Einbruch langsam

Der Stromverbrauch in weiten Teilen Deutschlands zeigt nach einem Corona-Einbruch wieder erste Tendenzen einer Normalisierung. Das teilte Westnetz am Freitag mit, der größte Verteilnetzbetreiber für Strom und Gas in Deutschland. Bei den gewerblichen und industriellen Kunden war der Stromverbrauch in der Spitze um bis zu 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahr eingebrochen, die Haushaltsverbräuche legten gleichzeitig um bis zu 10 Prozent zu.

Unterm Strich blieb ein Einbruch von 15 Prozent. In der vergangenen Woche lag die Gesamtentnahme aus den Stromnetzen der Westnetz noch um acht Prozent unter der vergleichbaren Vorjahreswoche, hieß es am Freitag. Es habe sich jedoch bereits wieder ein leichter Anstieg um rund drei Prozentpunkte gegenüber der Vorwoche gezeigt. In Gewerbe und Industrie liegt der Stromverbrauch zwar noch um zwölf Prozent unter dem Vorjahresniveau, aber bereits wieder 18 Prozent über dem gemessenen Tiefstwert im April. Die Westnetz GmbH betreibt rund 180.000 km Strom- und 24.000 km Gasnetze in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen und versorgt nach eigenen Angaben rund 7,5 Millionen Menschen.

Foto: Umspannwerk, über dts Nachrichtenagentur

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