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Studie: Coronakrise beschleunigt Filialabbau bei deutschen Banken

Durch die Coronakrise wird sich laut einer aktuellen Studie der Filialabbau bei deutschen Banken beschleunigen. „Corona-bedingt“ dürften bis zum Jahr 2025 zusätzlich 3.500 Filialen wegfallen, prognostiziert die Beratung Investors Marketing in einer Studie, über welche die „Welt am Sonntag“ berichtet. Die Anzahl der Kundenanlaufstellen werde damit insgesamt um 10.700 auf rund 16.000 fallen.

„Die Krise zeigt mit Nachdruck, wie anfällig die stationären Geschäftsmodelle sind“, sagte Oliver Mihm, Chef von Investors Marketing, der Zeitung. Institute würden feststellen, dass sie weniger Zweigstellen brauchen, als sie dachten. Laut Mihms Prognose wird die Zahl der Bankfilialen damit um durchschnittlich mehr als acht Prozent pro Jahr sinken. Bereits in den vergangenen Jahren sind zahlreiche Kundenanlaufstellen geschlossen worden. Zuletzt gab es noch 26.700 Bankfilialen in Deutschland, 2015 waren es noch 34.000 gewesen- ein jährlicher Rückgang von knapp sechs Prozent.

Foto: Banken-Hochhäuser, über dts Nachrichtenagentur

 

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