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Studie: Industrieländer werden zum neuen Wachstumsmotor der Weltkonjunktur

Berlin – Erstmals seit fast sieben Jahren lösen die Industrieländer die BRIC-Staaten Brasilien, Russland, Indien und China an der Spitze des Wirtschaftsvertrauens ab. Dies zeigt eine neue Umfrage der Beratungsgesellschaft Warth & Klein Grant Thornton unter rund 3.000 Managern in 40 Volkswirtschaften weltweit, über die das „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe) berichtet. Vor allem in den USA nahm der Optimismus im zweiten Quartal erneut kräftig zu; US-Manager sind derzeit so zuversichtlich wie seit 2005 nicht mehr.

Fast zwei Drittel der befragten US-Manager äußerten sich optimistisch für die Geschäftsentwicklung in den kommenden zwölf Monaten. Auch in Japan kehrte die Zuversicht zurück. Erstmals seit über einem Jahrzehnt sind mehr Manager positiv als negativ gestimmt. Dagegen nehmen die Konjunkturhoffnungen in China weiter ab: Die Erwartungen in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt sanken im zweiten Quartal auf den tiefsten Stand seit 2006. Derzeit finden sich in chinesischen Unternehmen weit weniger Konjunkturoptimisten als in Führungsetagen griechischer Firmen, heißt es in der Umfrage.

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