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Studie: Wettbewerbsfähigkeit von 120 Städten untersucht

Manhattan - Studie: Wettbewerbsfähigkeit von 120 Städten untersucht

New York - In dem von Citi in Auftrag gegebenen neuen Recherchenbericht der Economist Intelligence Unit (EIU) „Hot Spots 2025: Benchmarking the Future Competitiveness of Cities“ wird vorausgesagt, dass São Paulo, Incheon und Mumbai zwischen 2012 und 2025 die größte Steigerung bei der globalen Wettbewerbsfähigkeit verzeichnen werden. Der Bericht wurde heute beim New Cities Summit in São Paulo veröffentlicht und enthält Prognosen über die Wettbewerbsfähigkeit von 120 Städten im Jahr 2025, basierend darauf, in welchem Umfang sie voraussichtlich für Kapitalinvestitionen, Geschäfte, Talente und Touristen interessant sind.

„Hot Spots 2025: Benchmarking the Future Competitiveness of Cities“

„Rund um den Globus entwickeln sich die Städte fortwährend zu Innovationszentren und Treibern von Wirtschaftswachstum“, so Michael Corbat, CEO von Citi. „Der Schwerpunkt von Citis Strategie liegt auf den 150 Städten, die unseres Erachtens die Welt in den kommenden Jahren gestalten werden. Die von Citi in Auftrag gegebene EIU-Untersuchung wird das Verständnis hinsichtlich der Faktoren verbessern, die die städtische Wettbewerbsfähigkeit fördern, und darlegen, wie sich die Städte auf den besten Plätzen weiterhin Wettbewerbsvorteile sichern.“

Dem Bericht zufolge sind die 10 wettbewerbsstärksten Städte der Welt im Jahr 2025 voraussichtlich: New York (1), London (2), Singapur (3), Hongkong (4), Tokio (5), Sydney (6), Paris (7), Stockholm (8), Chicago (9) und Toronto (10).

„Bedeutende Städte in Indien, Brasilien und anderen Wachstumsmärkten werden ihre Wettbewerbsposition wahrscheinlich ebenfalls verbessern und gegenüber zahlreichen Städten in etablierten Volkswirtschaften an Boden gewinnen“, erklärte Leo Abruzzese, Global Forecasting Director von EIU. „Starkes Wirtschaftswachstum, Verbesserungen bei der physischen Infrastruktur und zunehmend verfügbare Fachkräfte werden die Wettbewerbsfähigkeit der Städte vorantreiben, obgleich Nordamerika und Westeuropa letztendlich ihren Wettbewerbsvorteil halten werden.“

Hot Spots 2025: Benchmarking the Future Competitiveness of Cities

„Hot Spots 2025: Benchmarking the Future Competitiveness of Cities“ projiziert die Wettbewerbsposition von Städten im Jahr 2025 im Rahmen von acht verschiedenen Kategorien und 32 Indikatoren. Kategorien: Wirtschaftsstärke, physisches Kapital, finanzielle Reife, institutionelles Umfeld, Humankapital, globale Attraktivität, sozialer und kultureller Charakter sowie Umweltrisiken und natürliche Gefahren. Bei der Gesamtwertung einer im Index enthaltenen Stadt handelt es sich um eine gewichtete Punktzahl der zugrundeliegenden Kategorien. Der Bericht baut auf dem erstmaligen EIU-Bericht „Hot Spots: Benchmarking Global City Competitiveness“ auf, der 2012 von Citi in Auftrag gegeben worden war.

São Paulo, Incheon und Mumbai erzielen zwischen 2012 und 2025 den größten Sprung nach vorne

São Paulo (36. Platz)ist als Brasiliens Geschäfts- und Finanzmetropole die Stadt, die sich im Rahmen des Index am meisten verbessert. Die rasante Zunahme der Wettbewerbsfähigkeit kann der jungen und stark steigenden Anzahl an Erwerbstätigen, einer soliden Telekommunikationsinfrastruktur, gut etablierten demokratischen Institutionen und der finanziellen Reife zugerechnet werden.

Incheon (43. Platz)ist die drittgrößte Stadt Südkoreas und entwickelt sich am zweitbesten. Investitionen in einen Hafen von Weltklasse, die Transportinfrastruktur und die Erschließung der Incheon Free Economic Zone haben dazu geführt, dass die Stadt zu einem Hub für Gewerbe, Geschäfte, Logistik und Tourismus für ganz Nordostasien geworden ist, wobei mit weiteren Fortschritten zu rechnen ist. Der Einzug von Incheon in die Gesamtwertung demonstriert den institutionellen, sozialen und wirtschaftlichen Fortschritt, den zahlreiche Städte im aufstrebenden Asien in den letzten Jahrzehnten vollzogen haben. Dadurch wird ferner die steigende Wettbewerbsfähigkeit von Städten in Wachstumsmärkten signalisiert, die bis 2025 und darüber hinaus erfolgen wird.

Mumbai (51. Platz), die Finanzmetropole Indiens, liegt auf dem dritten Platz in Bezug auf die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit, was auf die reine Wirtschaftsstärke, auf eine bessere finanzielle Reife und kulturelle Vitalität zurückzuführen ist.

New York ist weiterhin die Königin unter den weltweit wettbewerbsstärksten Städten


Der Prognose zufolge ist New York derzeit die wettbewerbsfähigste Stadt und wird diesen Rang auch bis zum Jahr 2025 belegen. Die beste Gesamtwertung basiert auf der finanziellen Reife, und außerdem ist New York mit am konkurrenzfähigsten, was den institutionellen Charakter und die Wirtschaftsstärke angeht.


Nordamerikanische und westeuropäische Städte können ihre Wettbewerbsposition behaupten


Trotz Bedenken im Hinblick auf die demographische Alterung, Infrastruktur und die anhaltenden Auswirkungen der Finanzkrise sind Städte in den USA und in Westeuropa weiterhin in der Lage, Kapital, Unternehmen, Touristen und Talente anzuziehen. Die Krise der Eurozone wird sich jedoch auf Städte in Süd- und Osteuropa auswirken, was eine , in der Region zur Folge hat. Madrid (gemeinsamer 46. Platz), Rom (68. Platz)und Bukarest (80. Platz)sind zum Beispiel alle in der Rangliste von 2012 bis 2025 abgesackt.

Die Wettbewerbsfähigkeit von China lässt allmählich nach


Keine chinesische Stadt befindet sich unter den ersten 25, die sich am meisten verbessert haben, was vor allem auf die Fortschritte zurückzuführen ist, die viele chinesische Städte in den ersten zehn Jahren dieses Jahrhunderts erzielt haben. Aufgrund des starken Wachstums, der schnellen Verstädterung und steigenden Produktivität wird China die USA bis 2025 als weltweit größte Wirtschaftsmacht überholt haben.


Triebfedern der Wettbewerbsfähigkeit im Jahr 2025


Größe ist kein Faktor


Die 20 wettbewerbsstärksten Städte im Jahr 2025 reichen von der weltweit größten Stadt (Tokio mit einer Bevölkerung von schätzungsweise 37 Millionen Menschen) bis hin zu einigen der kleinsten Städte (Zürich mit einer Bevölkerung von schätzungsweise 1,4 Millionen).

Eine solide Infrastruktur ist ein maßgeblicher Entscheidungsfaktor


Physisches Kapital (definiert als physische Infrastruktur, öffentliches Verkehrswesen und Telekommunikationsmittel) sind wesentliche Wettbewerbstreiber. Neun der zehn Städte mit den größten Verbesserungen bei der Wettbewerbsfähigkeit sind Hafenstädte oder es besteht ein einfacher Zugang zu einem Hafen. Die Hafenstadt und Hauptstadt von Oman Muskat (64. Platz) zum Beispiel steigt um 14 Plätze und Sankt Petersburg (92. Platz)- Russlands Handelsdrehkreuz zum Westen um 15 Plätze.

Umweltrisiken und natürliche Gefahren werden immer wichtiger


Hohe Standards bei der Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik machen eine Stadt sowohl für Unternehmen als auch für Menschen attraktiv. Beispielsweise verschafft Tokios prognostizierte Fähigkeit, mit Naturkatastrophen umzugehen, der Stadt, einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil. Chicago (die zweitbeste Stadt Amerikas in Bezug auf die Wettbewerbsfähigkeit im Jahr 2025) ist allen anderen US-Städten bei der Umweltpolitik überlegen.

Bildung zählt ebenfalls zu den wichtigen Faktoren


Die Bildungsqualität ist Basis für eine anhaltend starke Produktivität und Wachstum und somit letztlich für die Wettbewerbsfähigkeit einer Stadt. Das wird in Tel Aviv deutlich, wo der Bildung seit vielen Jahren eine große Bedeutung beigemessen und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Stadt verstärkt wird. Der Fokus von Singapur auf besseren Bildungsmöglichkeiten ermöglicht der Stadt zudem, 2025 unter die ersten 10 Städte in der Kategorie Humankapital aufzusteigen.

Citi gab den Bericht und Index „Hot Spots 2025: Benchmarking the Future Competitiveness of Cities“ in Auftrag, um die Marktwettbewerbsfähigkeit besser zu verstehen und um festzustellen, wo Wachstum, Chancen und Talente in den kommenden Jahrzehnten voraussichtlich vorzufinden sind. Citi ist sich darüber im Klaren, dass Wettbewerbsfähigkeit mehr bedeutet als lediglich Wachstum, und insbesondere, dass Stadtzentren um Investitionen, Talente und Unternehmen konkurrieren. Der Bericht baut auf dem erstmaligen EIU-Bericht „Hot Spots: Benchmarking Global City Competitiveness“ auf, der 2012 von Citi in Auftrag gegeben worden war.

Seit 200 Jahren besteht die zentrale Mission von Citi darin, wirtschaftliche Fortschritte zu fördern. Durch seine globale Präsenz verbindet Citi Kunden mit der Welt, die im Zentrum des globalen Handels und der Kapitalflüsse stehen. In mehr als 1.000 Städten verfügt Citi über eine einzigartige Perspektive hinsichtlich der Komplexität des städtischen Umfelds. Im Rahmen von „Citi for Cities“ und anderen Initiativen arbeitet Citi mit Kunden und Partnern des öffentlichen und privaten Sektors in Städten rund um den Globus zusammen, um öffentliche Dienstleistungen zu verbessern, den Handel zu vereinfachen, die finanzielle Integration zu fördern und um Fortschritte bei Digital-, Mobil- und Kartentechnologien zu nutzen.


Über Citi


Die weltweit führende Bank Citi führt rund 200 Millionen Kundenkonten und ist in mehr als 160 Ländern und Gerichtsbarkeiten vertreten. Citi stellt für Kunden, Unternehmen, Regierungen und Institutionen ein breites Spektrum von Finanzprodukten und Dienstleistungen bereit, darunter Privatkunden-Banking und -Kredite, Unternehmens- und Investmentbanking, Wertpapier-Brokerage, Transaktionsdienstleistungen und Vermögensverwaltung.


Über „Citi für Cities“


Citi for Cities ist eine Initiative, die mithilfe der weltweit besten Köpfe bei Citi Städten eine größere Effizienz ermöglicht, indem sie Finanzmittel zur Förderung von Handel und Modernisierung bereitstellt und Bürger befähigt, Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen, die Lebensqualität und Wohlstand fördern. Citi hat sich zum Ziel gesetzt, Städte bei der Verwirklichung ihrer Pläne in den wichtigsten , von denen eine Stadt lebt, zu unterstützen: Verwaltung, Straßenverkehr und Transportwesen, Einfuhrhäfen, Energie und Versorgung, Arbeitsplatz und Bildung, Gesundheit und Sicherheit sowie Regeneration und Entwicklung. Citis Engagement für die Städte erstreckt sich auf den öffentlichen und privaten Sektor sowie den Finanzsektor und dient den Bürgern und ihren Wohngemeinden.

Über EIU


Die Economist Intelligence Unit ist der Wirtschaftsinformationszweig der Economist Group, Herausgeberin des Magazins The Economist. Ein globales Netzwerk aus über 650 Analysten und Mitarbeitern untersucht und prognostiziert laufend die politischen, wirtschaftlichen und geschäftlichen Bedingungen in über 200 Ländern. Als weltweit führender Anbieter länderspezifischer Analysen unterstützen wir Unternehmen bei der Verbesserung ihrer Entscheidungsqualität mit schnellen, zuverlässigen und unabhängigen Studien zu weltweiten Markttrends und Geschäftsstrategien.


Foto: © Eneas De Troya, Wikimedia

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