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Studie zu Frauen in Bundeswehr: Wehrbeauftragter fordert Reaktion

Berlin - Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Hellmut Königshaus, hat eine schnelle Reaktion auf die Studie zur Lage von Frauen in der Bundeswehr angemahnt. Der "Bild"-Zeitung (Samstagsausgabe) sagte Königshaus: "Die Studie zeigt, dass das Thema sexuelle Belästigung in der Bundeswehr ernst genommen wird, auch wenn ich mir eine schnellere Umsetzung der dort gewonnenen Erkenntnisse gewünscht hätte." Die Ergebnisse von 2011 und die Meldungen über sexuelle Übergriffe in jüngerer Zeit seien beunruhigend

"Bei betroffenen Soldatinnen bestehen leider oftmals Hemmungen, Diskriminierung und Fä;lle von sexueller Belästigung zu melden, weil persönliche Nachteile befürchtet werden", sagte Königshaus der "Bild". Eine Studie des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr hatte ergeben, dass Frauen in der Bundeswehr zunehmend auf Ablehnung stoßen. So seien Soldaten der Meinung, dass es durch die Aufnahme von Frauen in die Armee eine negative Entwicklung gegeben habe. Mehr als die Hälfte der befragten Soldatinnen habe angegeben, sexuell belästigt worden zu sein.

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