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Stuttgarter OB Kuhn möchte Eiermann-Campus retten

"Anstelle dieses wertvolle Kulturdenkmal dem Verfall Preis zu geben, sehe ich jetzt die sehr gute Chance, das Ensemble zu erhalten und zu entwickeln. So kann für Stuttgart und die Region etwas wirklich Großes entstehen: eine Verbindung von Wohnen und Arbeiten, von Forschung und Freizeit", sagte Kuhn am Freitag, 13. September. Auf Vorschlag und unter Mitwirkung des Oberbürgermeisters hatte seit Juli ein Experten-Kolloquium, geleitet von Prof. Wilhelm Bauer vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation, getagt und einen Nutzungsvorschlag erarbeitet, der am Dienstag, 17. September, im Ausschuss für Umwelt und Technik eingebracht wird.

Kern des Vorschlags ist neben dem Erhalt der denkmalgeschützten Bauten des Architekten Egon Eiermann die Erschließung des Geländes für neue Wohn-, Büro- und gewerbliche Nutzungen. Gedacht ist an eine modulare Anordnung von Gebäuden in Form von Kleinstquartieren hoher städtebaulicher Dichte mit vier bis sieben Geschossen. Diese Planung soll Grundlage für die Suche nach Investoren sein. Kuhn erklärte: "Mein Ziel war es, das Eiermann-Ensemble zu erhalten und eine sich wirtschaftlich selbsttragende Lösung dafür zu finden. Und mir war von Beginn an wichtig, die Expertise von Fachleuten wie Architekten, Ingenieuren, Planern und Wissenschaftlern in den Diskussionsprozess der Verwaltung einzubeziehen.

Deshalb habe ich mich für die Einberufung eines Experten-Kolloquiums entschieden und damit Neuland betreten." Mit dem Ergebnis zeigte sich Kuhn hochzufrieden: "Es kann uns jetzt gelingen, dieses für Stuttgart wichtige Kulturdenkmal zu erhalten." Hinweis: Im Anschluss an die Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik am Dienstag, 17. September, informieren Oberbürgermeister Fritz Kuhn, der Bürgermeister für Städtebau und Umwelt, Matthias Hahn, und Prof. Wilhelm Bauer vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation um 13. 00 Uhr im Rathaus, Raum 401, über die Ergebnisse des Kolloquiums.

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