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Terror-Betroffene von Halle fordern Reaktion nach Hanau-Morden

Die Berliner Rabbiner Rebecca Blady und Jeremy Borovitz fordern eine Reaktion auf die Bluttat von Hanau. „Wir müssen endlich aufstehen gegen den Hass“, sagten sie am Donnerstag dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ . Beide waren am 9. Oktober 2019 in der Synagoge von Halle (Saale), als der Attentäter Stephan B. dort eindringen wollte.

Über die Morde in Hanau sagten die beiden dem RND: „Wir sind untröstlich. Wir sind in Gedanken bei den Hinterbliebenen, bei den Betreibern der Shisha-Bars.“ Die Nachrichten aus Hanau brächten bei ihnen schlimme Erinnerungen wieder hoch, sagen Blady und Borovitz. Nach dem Anschlag von Halle hätten sich mehrere muslimische Organisationen bei ihnen gemeldet und Unterstützung angeboten: „Jetzt werden wir auf sie zugehen. Wir müssen zusammenhalten.“ Die Terrortaten von Halle und Hanau zeigten eines: „Es gibt gerade so viel Hass in der Welt. Die guten, die friedlichen Menschen sind immer noch in der Überzahl. Aber das hilft nichts, wenn sie es nicht zeigen.“

Foto: Einschusslöcher an Synagoge in Halle (Saale), über dts Nachrichtenagentur

 

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