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Tichanowskaja will Bürger zum Verhältnis zu Russland befragen

Die führende weißrussische Oppositionspolitikerin Swetlana Tichanowskaja macht das Verhältnis ihres Heimatlandes zu Russland und zur Ukraine von der Haltung der Bevölkerung abhängig. Ein künftiger Präsident von Weißrussland sollte die Bevölkerung über die Außenbeziehungen des Landes befragen, sagte Tichanowskaja, die bei der Präsidentschaftswahl gegen Machthaber Alexander Lukaschenko angetreten war, der Wochenzeitung "Die Zeit". Das sei Demokratie.

Über den 24 Jahre alten Staatenbund von Russland und Weißrussland sagte sie, dass er nicht aufgehoben, sondern überprüft werden müsse: "Wenn der zukünftige Präsident von Weißrussland sieht, dass die Union für beide Seiten funktioniert, dann bleibt sie bestehen." Gute Handelsbeziehungen müsse man nicht zerstören. Wenn es der Wille des Volkes wäre, könnte sich Tichanowskaja ebenfalls eine Annäherung an die Ukraine vorstellen. "Wir sind nicht Russland", sagte sie der "Zeit" als Antwort darauf, ob die weißrussische Revolution auch auf Russland übergreifen könne. (dts Nachrichtenagentur)

Foto: Weißrussland, über dts Nachrichtenagentur

 

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