Berlin Brandenburg GmbH legt Mehrkosten dar

Die Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH hat heute dem Aufsichtsrat die Inbetriebnahme-relevanten Mehrkosten für den Flughafen BER vorgestellt. Demnach liegen die Baukosten für den Flughafen Berlin Brandenburg mit einer Startkapazität von 27 Millionen Passagieren inkl. Schallschutzprogramm bei 5,4 Milliarden Euro. Der Kostenanteil für das BER-Schallschutzprogramm liegt bei rund 730 Millionen Euro.

Die Mehrkosten in Höhe von rund 1,1 Milliarden Euro entfallen zum Großteil auf die Umsetzung des Brandschutzkonzepts, den Umbau der Entrauchung, die bauliche Fertigstellung des Terminals, weitere Bau- und Planungsleistungen, die Sanierung der nördlichen Start- und Landebahn, die bauliche Durchbindung des Taxiways Charlie sowie die Risikovorsorge. Knapp 300 Millionen Euro entfallen auf die Umsetzung des Schallschutzprogramms. In den BER-Baukosten von 5,4 Milliarden Euro sind Kosten für Kapazitätserweiterungen nach der Eröffnung nicht enthalten.

Flughafenchef Hartmut Mehdorn betonte, dass die FBB sorgfältig mit ihren Finanzen umgehe: „Wir haben in den zurückliegenden Monaten dank unserem Beschleunigungsprogramm SPRINT die Fertigstellung des BER zurück in die Spur gebracht“, sagte Mehdorn. „39 von 40 Gebäuden auf dem BER-Gelände sind fertiggestellt. Ende Juli reichen wir die Baufertigstellungsanzeige für das Nordpier ein. Anschließend konzentrieren wir uns vollständig auf Planung und Bau im Terminal, im Haupt- und im Südpier.“

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