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Überlebende des Geiseldramas wollen "Landshut"-Flieger in Tempelhof

Das Wrack der 1977 von palästinensischen Terroristen entführten Lufthansa-Maschine "Landshut" soll auf dem ehemaligen Berliner Flughafen Tempelhof zum "zentralen Exponat" eines "Museums des Deutschen Herbstes" werden. Das fordern Überlebende des Geiseldramas in einer Petition an den Deutschen Bundestag, über die der "Spiegel" in seiner neuen Ausgabe berichtet. Die Geiselnahme habe die "Geschichte der Bundesrepublik Deutschland und das Fortbestehen der freiheitlich-demokratischen Grundordnung stark geprägt".

Der Standort Tempelhof wird derzeit auch von der Behörde von Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) geprüft, die federführend in der Standortsuche ist. Seit 2017 lagert das Wrack in einem Hangar am Bodensee. Erhält die Petition innerhalb von vier Wochen 50.000 Unterschriften, wird der Petitionsausschuss des Bundestags sie in öffentlicher Sitzung beraten. Der Ausschussvorsitzende Marian Wendt (CDU) unterstützt das Begehren und will in Gesprächen mit Kanzleramt und Auswärtigem Amt den Druck auf die Regierung erhöhen. (dts Nachrichtenagentur)
Foto: Tempelhofer Feld, über dts Nachrichtenagentur

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