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Umfrage: Mehrheit offen für Spende von Patientendaten

Die Mehrheit der Deutschen steht einer Spende von Patientendaten offen gegenüber. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des IT-Branchenverbandes Bitkom, die am Freitag veröffentlicht wurde. Demnach sind fast 90 Prozent bereit, ihre Daten unter bestimmten Voraussetzungen auch der privatwirtschaftlich getragenen Forschung zur Verfügung zu stellen.

Nahezu jeder Zweite (47 Prozent) würde seine Daten sogar in jedem Fall auch privaten Unternehmen zur Verfügung stellen, unabhängig davon, ob er daraus persönliche Vorteile zieht. Ein deutlich größerer Anteil ist dazu unter bestimmten Voraussetzungen bereit. So würden 83 Prozent ihre Daten an private Unternehmen geben, wenn sie so selbst eine verbesserte Behandlung erhalten könnten. Drei Viertel (76 Prozent) würden ihre Daten spenden, wenn sie genau wüssten, welches exakte Leiden damit geheilt werden soll. 48 Prozent würden ihre Daten im Falle einer seltenen Krankheit an die private Forschung spenden – wenn sie damit anderen Patienten mit der gleichen Diagnose helfen könnten. Acht Prozent sagen, ihre Daten grundsätzlich nicht für die private Forschung freigeben zu wollen. Die Daten für die Umfrage wurden im April und Mai 2020 bei 1.193 Personen ab 16 Jahren telefonisch erhoben.

Foto: Krankenhaus, über dts Nachrichtenagentur

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