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Umfrage: Mehrheit traut SPD-Chefs Trendwende nicht zu

Knapp zwei Monate nach ihrer Wahl rechnet die Mehrheit der Bundesbürger nicht damit, dass die neuen SPD-Vorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans den Absturz der Partei in Umfragen und bei Wahlen aufhalten können. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar (ehemals Emnid) für das Nachrichtenmagazin Focus. Demnach sind 66 Prozent der Befragten der Auffassung, dass Esken und Walter-Borjans keinen Stimmungsumschwung zugunsten der SPD herbeiführen werden.

Dagegen erwarte nur 14 Prozent, dass die beiden neuen SPD-Vorsitzenden die Partei aus dem Tief führen können. Selbst die Mehrheit der SPD-Anhänger (53 Prozent) erwarten keinen Aufwind. Lediglich 38 Prozent glauben laut Kantar an einen Erfolg. Derzeit steht die SPD in Umfragen zwischen 13 und 15 Prozent. Am skeptischsten sind die Anhänger der FDP. 99 Prozent von ihnen trauen dem neuen SPD-Führungsduo nicht zu, die Partei aus der Krise zu führen, lediglich ein Prozent hält das für möglich. Für die Erhebung befragte Kantar für das Nachrichtenmagazin Focus am 21. und 22. Januar 2020 insgesamt 1.008 Personen. Die Fragestellung lautete: "Wird es den neuen SPD-Parteivorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans gelingen, die SPD wieder aus dem Stimmungstief zu führen?"

Foto: Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken, über dts Nachrichtenagentur

 

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