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Umfrage zeigt Vertrauens-Zuwachs für deutsche Politik

In der Coronakrise ist das Vertrauen der Deutschen zu fast allen politischen Institutionen gewachsen. Wie schon seit Jahren wird dem Bundespräsidenten das größte Vertrauen entgegengebracht, so eine Umfrage von Forsa für die RTL-Mediengruppe. 76 Prozent haben „großes oder sehr großes Vertrauen“ zu dem von Frank-Walter Steinmeier geführten Amt, drei Prozentpunkte mehr als am Anfang des Jahres.

Mit einem Zuwachs von 22 Prozentpunkten gegenüber dem Jahresanfang liegt die Bundeskanzlerin auf Platz 2 des Rankings (mit 72 Prozent). Den größten Vertrauensschub während der Krisen-Monate verzeichnet mit 26 Prozentpunkten die Bundesregierung. Sie kommt mit 60 Prozent auf Platz 3. Mehr als die Hälfte der Deutschen vertrauen ihren Bürgermeistern und Oberbürgermeistern sowie den jeweiligen Landesregierungen (je 58 Prozent), den Gemeindevertretungen (57 Prozent), Stadtverwaltungen (56 Prozent) und dem Bundestag (54 Prozent). Auch der Sympathiewert der politischen Parteien, die in dem Institutionen-Ranking nie über den letzten Platz hinausgekommen sind, ist um 9 Prozentpunkte hochgegangen, auf 25 Prozent. Lediglich die Europäische Union hat im Krisen-Management an Zuspruch verloren, auf aktuell 37 Prozent. Das sind drei Prozentpunkte weniger als vor der Krise. Die EU rangiert damit auf dem vorletzten Platz. Die Erhebung wurde unter 4.023 Befragten vom 5. bis 14. Mai 2020 durchgeführt.

Foto: Menschen in einer Corona-Warteschlange, über dts Nachrichtenagentur

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