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Umwelthilfe pocht nach BGH-Urteil auf Hardware-Nachrüstungen

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat nach dem Volkswagen-Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) einen Anspruch auf Hardware-Nachrüstungen für geschädigte Dieselkunden gefordert. Jetzt sei „klar, dass Volkswagen ein Betrügerkonzern ist und Schadenersatzansprüche für Zehntausende weitere Kläger bestehen“, sagte DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch der „Rheinischen Post“ (Dienstagsausgabe). „Es wäre jedoch ökologisch fatal, wenn nun viele Tausend junge gebrauchte VW-Fahrzeuge in der Schrottpresse landen, wenn ihre Besitzer die Autos gegen eine Entschädigungssumme zurückgeben“, so der DUH-Geschäftsführer weiter.

Viele Kunden wollten ihr Auto eigentlich behalten, sofern die Abgasreinigung wirklich funktioniere. Mit Software-Updates sei dies nicht der Fall. Die Politik müsse daher „den Konzern zwingen, Hardwarenachrüstungen auf VW-Kosten für alle Geschädigten anzubieten, wenn die dafür die Autos behalten können und auf Schadenersatz verzichten“, sagte Resch der „Rheinischen Post“. „Für VW wäre das günstiger und für die Umwelt auch“, so der DUH-Geschäftsführer weiter. Das BGH-Urteil sei nicht etwa ein Abschluss, es sei ein Auftakt.

Foto: Deutsche Umwelthilfe, über dts Nachrichtenagentur

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