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Union reagiert empört auf mutmaßlichen Auftragsmord

Führende Politiker der CDU/CSU-Bundestagsfraktion haben empört auf den mutmaßlichen russischen Auftragsmord an einem Georgier in Berlin reagiert. Sollte sich der Verdacht bestätigen, sei es eine „neue Qualität völkerrechtswidriger russischer Handlungen in Deutschland“, sagte Unionsfraktionsvize Thorsten Frei dem Nachrichtenportal T-Online. „In keiner Weise können wir hinnehmen, dass ein anderer Staat auf unserem Territorium gezielte Tötungen vornimmt.“

Deutschland sei „keine Bananenrepublik“. Für den Fall, dass das Gericht der Bundesanwaltschaft folgt, forderte er „weitere Gegenmaßnahmen über die bereits erfolgten Ausweisungen“ hinaus. Mathias Middelberg, innenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion, sagte dem Nachrichtenportal: „Sollten sich die Ermittlungen bestätigen, wäre das ein absoluter Affront Russlands gegenüber der Souveränität der Bundesrepublik.“ Das müsse Außenminister Maas der russischen Regierung in aller Deutlichkeit klarmachen. „Präsident Putin muss seinen Worten nun endlich Taten folgen lassen und im weiteren Verfahren volle Transparenz üben.“

Foto: Kleiner Tiergarten, über dts Nachrichtenagentur

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