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Unionsfraktion kritisiert Kultusministerkonferenz

Der digitalpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, Tankred Schipanski, hat die Kultusministerkonferenz (KMK) nach dem jüngsten Schulgipfel im Kanzleramt scharf kritisiert. "Der gestrige Gipfel hat erneut gezeigt, dass die KMK nicht willens oder fähig ist, die dringend notwendigen Reformen in der digitalen Schulbildung zu gestalten", sagte er dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Mittwochausgaben). Alle Ergebnisse des Abends seien bereits in Koalitionsausschüssen beschlossen worden.

"Zuständigkeit heißt Verantwortung", so Schipanski. "In dieser besonderen Situation ist ein gemeinsames und koordiniertes Vorgehen dringender geboten denn je." Die digitale Schulbildung brauche jetzt unter anderem gemeinsame Maßnahmen in der Zulassung von digitalen Lernmitteln, deren Lizenzierung sowie eine modulare Online-Lehrerfortbildung. "Die KMK zeigt einmal mehr, dass sie `versetzungsgefährdet` ist", sagte der CDU-Politiker. (dts Nachrichtenagentur)

Foto: Kultusministerkonferenz, über dts Nachrichtenagentur

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