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Unionsfraktionsvize Friedrich sieht Schengen-Raum in Gefahr

Hans-Peter Friedrich, über dts NachrichtenagenturDer frühere Innenminister und Vize-Chef der Unionsfraktion, Hans-Peter Friedrich (CSU), sieht durch den Andrang der Flüchtlinge in Europa den Schengen-Raum in Gefahr. "Wenn es uns nicht gelingt, die EU-Außengrenzen zu sichern, inklusive der Grenzen zum Balkan, werden die Nationalstaaten früher oder später zu nationalen Maßnahmen übergehen, und dann wäre Schengen in Gefahr", sagte der CSU-Politiker der "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe). "Wenn man die Schengen-Freiheit aufrecht erhalten möchte, muss man die Außengrenzen konsequent sichern, notfalls auch mit der Verstärkung von Frontex und personeller Unterstützung der Mitgliedstaaten."

Auch die Schleierfahndung müsse im Schengen-Raum gestärkt werden. Zudem warf der CSU-Politiker der Bundesregierung "missverständliche Signale" in der Flüchtlingspolitik vor: Im europäischen Ausland stoße auf Unverständnis, "dass wir die Attraktivität Deutschlands für Asylbewerber erhöhen, beispielsweise durch die Einführung der Gesundheitskarte und die Auszahlung von Bargeld, und zugleich darüber klagen, dass wir nicht alle Flüchtlinge aufnehmen können", so Friedrich.
Foto: Hans-Peter Friedrich, über dts Nachrichtenagentur

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