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Unternehmenschef: Integration ist „gesamtgesellschaftliche Aufgabe“

<a title=Frau mit Kopftuch und Frau ohne Kopftuch, über dts Nachrichtenagentur" width="100%" align="LEFT" />Der Chef des Heidenheimer Technologiekonzerns Voith, Hubert Lienhard, hat die Wirtschaft gegen Vorwürfe aus der Politik verteidigt, sie engagiere sich nicht genug für die Integration von Flüchtlingen . "Die Wirtschaft tut, was im Rahmen ihrer Möglichkeiten geht", sagte Lienhard dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe). Die Integration der Flüchtlinge sei aber eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, bei der alle Akteure gefragt seien, ihren möglichen Beitrag zu leisten. Der Voith-Chef war einer der Teilnehmer beim Treffen der Wirtschaftsinitiative "Wir zusammen" mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am Mittwochabend im Kanzleramt. Von der Politik erwartet der Voith-Chef vor allem noch mehr Einsatz bei der Sprachförderung. Die Integration der Flüchtlinge hänge vor allem vom Erwerb einer sprachlichen und beruflichen Kompetenz ab. "Nur wenn sie die Sprache beherrschen und Fachwissen haben, können sie dauerhaft in feste Arbeit kommen", sagte Lienhard. Die Integrationsaufgabe werde Willenskraft und Geduld erfordern, aber am Ende würden alle Seiten davon profitieren. Das Engagement seines Unternehmens begründet Lienhard nicht etwa mit dem Fachkräftemangel, sondern vor allem mit gesellschaftspolitischen Motiven: "In Deutschland haben wir das Privileg, in einem wohlhabenden und sicheren Land zu leben, in dem seit fast 70 Jahren Frieden herrscht. Wir sind daher der Auffassung, dass es unsere Pflicht ist, Hilfsbedürftigen, die ihre Heimat verlassen mussten, zur Seite zu stehen und ihnen eine Zukunft zu bieten." Foto: Frau mit Kopftuch und Frau ohne Kopftuch, über dts Nachrichtenagentur
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