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VBE-Chef will mehr Mittel für politische Bildung an Schulen

Der Vorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), Udo Beckmann, fordert angesichts der Ergebnisse der "Mitte-Studie" der Friedrich-Ebert-Stiftung mehr Mittel für die politische Bildung in den Schulen. "Politische Bildung in den Schulen muss hohe Priorität genießen", sagte Beckmann den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" (Freitagsausgaben). Wenn die Schule "einen Beitrag zur Lösung gesellschaftlicher Probleme leisten" solle, dann brauche sie die entsprechenden Ressourcen: "Wir haben massiven Lehrermangel, viele arbeiten am Limit – da fehlt oft die Luft für das pädagogisch Notwendige", so der Chef der Lehrergewerkschaft weiter. Auch die Angebote für die Lehrerfortbildung zum Thema politische Bildung seien "mau". Es sei "verlogen zu sagen: Alle Probleme soll die Schule lösen – und dann stellt man ihr nicht die Mittel zur Verfügung", sagte Beckmann. Um etwas zu bewegen, brauche es nicht nur mehr Politikunterricht. "Vielmehr ist demokratische Bildung eine Querschnittsaufgabe, die im gesamten Schulalltag eine Rolle spielen muss", so der VBE-Chef weiter. Ein "demokratischer, weltoffener und menschlicher Umgang" miteinander könne "ein wichtiges Thema für länger geplante Projekte in den Schulen sein. Doch die kommen aus Mangel an Ressourcen viel zu selten zustande", sagte Beckmann den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland". Die sogenannte "Mitte-Studie" der Friedrich-Ebert-Stiftung geht von verfestigten rechten Einstellungen in der Bevölkerung aus. Zudem seien laut der Studie negative Einstellungen gegenüber Asylsuchenden weit verbreitet. Foto: Stühle im Flur einer Schule, über dts Nachrichtenagentur

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