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Verfassungsschutz: Edathy schließt weitere personelle Konsequenzen nicht aus

Sebastian Edathy, Deutscher Bundestag / Lichtblick/Achim Melde,  Text: dts Nachrichtenagentur

Berlin - Der Vorsitzende des Bundestags-Untersuchungsausschusses zur Terrorzelle "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU), Sebastian Edathy (SPD), schließt nach dem Rücktritt von Verfassungsschutzpräsident Heinz Fromm weitere personelle Konsequenzen nicht aus. Fromm sei "der erste Fall, bei dem im Zusammenhang mit den NSU-Ermittlungen ein Verantwortlicher persönliche Konsequenzen zieht. Ob noch weitere folgen, wird sich zeigen", sagte Edathy "Handelsblatt-Online".

"Wir sind noch am Anfang der Aufklärungsarbeit." Fromm werde trotz seines Rückzugs die Aufklärung weiter unterstützen, sagte Edathy weiter. "Sein Erscheinen im Untersuchungsausschuss ist nicht infrage gestellt." Möglicherweise werde er dann auch zu den Hintergründen seiner Entlassung Stellung nehmen. Auf die Frage, ob auch beim Bundeskriminalamt (BKA) personelle Konsequenzen nötig seien, sagte Edathy: "Die Vernichtung einschlägiger Akten durch Verfassungsschützer ist ein skandalöser Vorgang. Ein ähnliches Behördenversagen kann ich aber beim Bundeskriminalamt nicht erkennen."
Foto: Sebastian Edathy, Deutscher Bundestag / Lichtblick/Achim Melde, Text: dts Nachrichtenagentur

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