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Verfassungsschutz setzt auf mehr virtuelle Agenten

Als Lehre aus rechtsextremen Anschlägen wie in Hanau und Halle setzt der Verfassungsschutz auf mehr virtuelle Agenten, um radikalisierten Einzeltätern frühzeitiger auf die Spur zu kommen. "Wir sind mit virtuellen Agenten auf einschlägigen Plattformen unterwegs und beobachten dort, ob Akteure mit extremistischen Äußerungen auffallen", sagte der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Thomas Haldenwang, dem "Tagesspiegel" (Sonntagausgabe). Angesichts der nur mit massivem Polizeieinsatz erreichten Räumung des Hausprojekts "Liebig34" und den anschließenden Zerstörungen durch militante Demonstranten in der Berliner Innenstadt warnt der Verfassungsschutz-Präsident zudem vor einer neuen Gewalt-Qualität im linksextremen Milieu.

"Die Gewalt im Linksextremismus wird zunehmend brutaler und personenbezogener", sagte Haldenwang dem "Tagesspiegel". (dts Nachrichtenagentur)

Foto: Bundeskriminalamt (BKA) und Bundesamt für Verfassungsschutz, über dts Nachrichtenagentur

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