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Verfassungsschutz sieht wachsende Bedrohung durch politischen Salafismus

Berlin - Die Bedrohung durch politischen Salafismus in Deutschland ist nach Ansicht der Sicherheitsbehörden gewachsen. Das geht aus dem Jahresbericht des Bundesamtes für Verfassungsschutz hervor, den Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) am Dienstag vorstellte. Die Anhänger dieser am stärksten wachsenden islamistischen Bewegung befürworten häufig Gewalt bis hin zum Terrorismus.

Ihre Zahl sei im Jahr 2012 sprunghaft auf 4.500 Personen angestiegen, 2011 waren es noch 3.800 Personen. Aktuelle Fälle handgreiflicher Übergriffe würden die Gewaltbereitschaft innerhalb der Gruppe beweisen, so der Verfassungsschutz. Besonders gefährlich sei zudem das Aufeinandertreffen von Salafisten und Rechtsextremisten. Weiterhin betonte Friedrich die Bedeutung der V-Leute für den Schutz der Verfassung, bundesweite Regelungen sollen verbindliche, gemeinsame Standards festhalten.

Foto: Bundeskriminalamt (BKA) und Bundesamt für Verfassungsschutz, über dts Nachrichtenagentur

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