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Verkehrsminister: Airlines sollten nicht auf Billigtickets setzen

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) appelliert mit Blick auf die Arbeitsbedingungen bei Billigfluggesellschaften an die Passagiere. „Die Verbraucher entscheiden durch ihr Kaufverhalten mit“, sagte Scheuer dem Fachdienst „Tagesspiegel Background Mobilität & Transport“. Man werde sich darüber Gedanken machen, wie man die Zukunft von jenen Airlines sichern könne, „die über Jahrzehnte gesund gewachsen sind und ihren Arbeitnehmern faire Löhne zahlen“.

Gestärkt aus der Coronakrise hervorgehen werden nach Ansicht Scheuers jene Fluggesellschaften, „die breit aufgestellt sind und nicht auf Billigtickets setzen“. Der Verkehrsminister rechnet auch nach der Coronakrise mit dauerhaft weniger Flugpassagieren. „Ich gehe davon aus, dass Geschäftsreisen prinzipiell weniger werden.“ Dies gelte vermutlich auch für private Kurzreisen. „Statt für eine Hochzeit mit 30 Gästen mal eben nach Mallorca zu fliegen, werden viele künftig in der Lüneburger Heide oder an anderen schönen Orten Deutschlands feiern“, sagte Scheuer dem Fachdienst. Die deutsche EU-Ratspräsidentschaft lädt am Donnerstag zu einem Gipfel, auf dem die EU-Verkehrsminister mit Spitzenvertretern der Luftfahrt über Wege aus der Coronakrise beraten wollen.

Foto: Frau vor Informationstafel am Frankfurter Flughafen, über dts Nachrichtenagentur

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