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Verteidigungsministerium korrigiert Drohnen-Verluste abermals nach oben

Berlin - Das Bundesverteidigungsministerium hat die Zahl seiner Drohnen-Verluste abermals nach oben korrigiert. Aus einer Aufstellung, die das Ministerium auf seiner Homepage veröffentlichte, geht hervor, dass die Bundeswehr bisher 137 Drohnen verloren hat. Vor einer Woche hatte das Ministerium die Gesamtverluste in der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Linkspartei noch auf 124 beziffert.

Von den 137 Drohnen sind 52 abgestürzt, 50 wurden bei Unfällen irreparabel beschädigt, 35 werden vermisst. Unter den vermissten Drohnen befinden sich mit 11 Luna und sechs KZO High-Tech-Modelle in der Größe eines Kleinflugzeugs. "In wenigen Fällen kann eine Entwendung im Einsatzgebiet durch Dritte nicht ausgeschlossen werden", teilte das Ministerium der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" auf Anfrage mit. Andere Drohnen seien wegen ihres Zerstörungsgrades nicht mehr geortet worden, in unzugänglichem Gebiet niedergegangen oder hätten aufgrund der Bedrohungslage nicht geborgen werden können. Die neuen Angaben bestätigen einen Bericht der Zeitung von voriger Woche. Darin war aufgedeckt worden, dass das Verteidigungsministerium Parlamentarier 2011 und 2012 über das Ausmaß der Drohnen-Verluste falsch informiert hatte.

Foto: Drohne "Reaper", über dts Nachrichtenagentur

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