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Video-Sprechstunde wird häufiger genutzt

Video-Sprechstunden werden in Deutschland immer beliebter. 18 Prozent der Bundesbürger haben bereits mindestens einmal per Video-Sprechstunde mit Ärzten oder Therapeuten kommuniziert, so eine Umfrage des IT-Branchenverbandes „Bitkom“. 2021 seien es 14 Prozent gewesen, im Jahr davor 5 Prozent.

Der Großteil der 1.003 Befragten habe die Video-Sprechstunde positiv erlebt (71 Prozent). So bewerteten 31 Prozent die Erfahrung als „gut“, 40 Prozent als „eher gut“. 17 Prozent erlebten die Sprechstunde über den Bildschirm hingegen als „eher schlecht“ und 10 Prozent als „schlecht“.

Insgesamt forderten 8 von 10 Nutzern, das Angebot an Video-Sprechstunden solle ausgebaut werden, so Bitkom. Mehr als zwei Drittel (69 Prozent) hätten die Behandlung per Video als ebenso gut wie in der Praxis erlebt. Ebenso viele (69 Prozent) würden die Online-Sprechstunde im Freundes- und Familienkreis empfehlen.

Mehr als die Hälfte (55 Prozent) hätten nun vor, wann immer möglich, das Video-Sprechzimmer zu nutzen. Im Mai 2018 wurde mit einem Beschluss des deutschen Ärztetages das Fernbehandlungsverbot aufgehoben und die Video-Sprechstunde damit ermöglicht. (dts Nachrichtenagentur)
Foto: Computer-Nutzerin, über dts Nachrichtenagentur

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