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Viele Familienunternehmer mit Bundesregierung unzufrieden

Berlin - Fast die Hälfte der Familienunternehmer ist mit der Arbeit der Bundesregierung unzufrieden: Das geht aus einer repräsentativen Umfrage hervor, die das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid erstmalig im Auftrag des Verbands "Die Familienunternehmer" durchgeführt hat. Bei der Umfrage, über die das "Handelsblatt" (Donnerstagsausgabe) berichtet, wurden 505 deutsche Familienunternehmen befragt. 73 Prozent der Befragten finden, dass von den Parlamentariern nur eine Minderheit oder kaum jemand wirtschaftlichen Sachverstand hat.

"Familienunternehmer wünschen sich mehr Wirtschaftskompetenz von den einzelnen Abgeordneten", sagte Lutz Goebel, Präsident des Verbands der Familienunternehmer dem "Handelsblatt". "Zu wenige haben vor ihrer politischen Karriere praktische Erfahrungen gesammelt, viele nie einen Betrieb von innen gesehen." Immer noch gestehen die Familienunternehmen den konservativen Parteien die höchste Wirtschaftskompetenz zu. 56 Prozent der Befragten schätzen den wirtschaftlichen Sachverstand der CDU als groß ein, die SPD kommt dagegen nur auf einen Anteil von 29 Prozent.

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