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Vor Krise: Verarbeitendes Gewerbe verzeichnet weniger Aufträge

Der reale Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland ist im Februar 2020 saison- und kalenderbereinigt um 1,4 Prozent gegenüber dem Vormonat gesunken. Die Coronavirus-Pandemie habe dabei noch keine eindeutigen Effekte auf die Neuaufträge gehabt, teilte das Statistischen Bundesamtes (Destatis) am Montag mit. Ohne die Berücksichtigung von Großaufträgen lag der reale Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe saison- und kalenderbereinigt 1,1 Prozent höher als im Vormonat.

In den Angaben sind die aktuellen Auftragseingänge der Betriebe in Rheinland-Pfalz noch nicht enthalten und daher geschätzt. Die Aufträge aus dem Inland stiegen im Februar 2020 im Vergleich zum Vormonat um 1,7 Prozent, die Auslandsaufträge verringerten sich um 3,6 Prozent. Dabei nahmen die Auftragseingänge aus der Eurozone um fünf Prozent ab. Die Auftragseingänge aus dem restlichen Ausland fielen um 2,7 Prozent gegenüber dem ersten Monat des Jahres. Bei den Herstellern von Vorleistungsgütern lag der Auftragseingang im Februar 2020 um 0,9 Prozent höher als im Vormonat. Bei den Herstellern von Investitionsgütern gab es einen Rückgang von 3,4 Prozent. Im Bereich der Konsumgüter stiegen die Aufträge um 1,7 Prozent. Für Januar 2020 ergab sich nach Revision der vorläufigen Ergebnisse ein Anstieg von 4,8 Prozent gegenüber Dezember 2019 (vorläufiger Wert: +5,5 Prozent), so die Statistiker weiter.

Foto: Stahlproduktion, über dts Nachrichtenagentur

 

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