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VW und Daimler schneiden bei Autorückrufen in den USA gut ab

Volkswagen, Autoviva, Lizenz: dts-news.de/cc-byWolfsburg - Die deutschen Autobauer Volkswagen und Daimler mussten 2012 im Schlüsselmarkt USA im Vergleich zum Absatz die wenigsten Fahrzeuge zurückrufen. Am besten schnitten VW, Daimler und Land Rover ab, gefolgt von Nissan und Volvo. Die meisten Rückrufe verbuchten Suzuki, Subaru, Toyota, Honda und BMW. Das geht aus einer noch unveröffentlichten Studie des Center of Automotive Management (CAM) hervor, die dem "Handelsblatt" (Mittwochausgabe) vorliegt.

Im Jahr 2012 mussten die Hersteller demnach in den USA insgesamt 15,6 Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten rufen – das waren gut 1,1 Millionen mehr als 2011. Da der Autoabsatz in den USA aber parallel deutlich stieg, sank die Rückrufquote um fünf Prozentpunkte auf 108 Prozent: Die Hersteller mussten also acht Prozent mehr Autos aus dem Fahrzeugbestand zurückrufen, als sie 2012 in den USA verkaufen konnten. "Die Rückrufe blieben 2012 auf sehr hohem Niveau", sagte CAM-Chef Stefan Bratzel. "Das ist besonders bei den Japanern eine Folge des schnellen Wachstums der vergangenen Jahre. Inzwischen haben die meisten Hersteller ihre Prozesse angepasst." Auffällig ist: Fast jeder zweite Rückruf (47 Prozent) ging auf ein Problem mit der Fahrzeugelektrik zurück. Bratzel: "Immer mehr Elektronik zieht ins Auto ein, damit steigt das Risiko." Im Fall von BMW war das Problem schlicht: Das Batteriekabel war mangelhaft befestigt.

Foto: Volkswagen, Autoviva, Lizenz: dts-news.de/cc-by

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