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Weil hält Jamaika-Koalition in Niedersachsen für ausgeschlossen

Nachdem die SPD die Landtagswahl in Niedersachsen klar gewonnen hat, hält Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) eine Regierung ohne Beteiligung seiner Partei für unwahrscheinlich. Eine Jamaika-Koalition halte er in Niedersachsen „für recht ausgeschlossen“, sagte Weil am Montag im ARD-„Morgenmagazin“. In der Hinsicht habe es im Wahlkampf „eindeutige Aussagen von allen Beteiligten“ gegeben.

„Soweit reicht meine Fantasie nicht“, sagte Weil. Der SPD-Politiker stellt sich dennoch auf schwierige Verhandlungen ein. Sowohl eine Ampel-Koalition als auch eine Große Koalition seien in Niedersachsen „nicht so ganz einfach“. Die FDP hatte eine Koalition mit SPD und Grünen noch am Sonntagabend ausgeschlossen. Laut vorläufigem Endergebnis hat die SPD bei der Landtagswahl 55 Sitze gewonnen. Die CDU kommt auf 50 Sitze, die Grünen auf zwölf, die FDP auf elf und die AfD auf neun Sitze. Der neue Landtag hat 137 Sitze, eine Mehrheit liegt bei 69 Sitzen.

Foto: Niedersächsischer Landtag, über dts Nachrichtenagentur

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