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Weiterhin hoher Frust über Flugverspätungen

Die Zahl der Anträge bei der Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr () bleibt mit rund 26.000 hoch. Das berichtet der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe. Die Zahl sank zwar gegenüber dem Vorjahr, weil es einen Peak durch das Flugchaos 2018 in Folge der Air-Berlin-Pleite gab, vergleicht man jedoch die Jahre 2019 und 2017, stieg die Zahl der Flugbeschwerden um 84 Prozent auf 21.768. Die häufigsten Beschwerdegründe blieben mit 80 Prozent Verspätungen und Annulierungen.

Mit 3.202 Schlichtungsanträgen war der Bahnverkehr auf Vorjahresniveau, Fernbusunternehmen betrafen 611 Schlichtungsanträge. Nach Schiffsreisen wenden sich offenbar nur wenige Reisende an die Schlichtungsstelle - 2019 gab es hier nur 12 Anträge. Fast die Hälfte der beschwerdeführenden Fahrgäste im Nahverkehr ärgerten sich offenbar über ein von ihnen verlangtes "erhöhtes Beförderungsentgelt", der Beschwerdegrund "Verspätung" oder "Ausfall" nahm stark zu. In fast 90 Prozent aller Streitfälle konnte die zwischen Reisenden und Unternehmen eine außergerichtliche Lösung erzielen. Die wird als Verbraucherschlichtungsstelle von Airlines getragen, aber auch die Deutsche Bahn, Reedereien und Fernbusfirmen gehören zu den Mitgliedern. Bezahlt wird die Schlichtung über Mitgliedsbeiträge und Fallpauschalen, welche die Verkehrsunternehmen tragen müssen. Die spricht eine Empfehlung aus, die sich nach der Rechtsprechung richtet; die Reisenden wie auch das Unternehmen können sie ablehnen.

Foto: Frau vor Informationstafel am Frankfurter Flughafen, über dts Nachrichtenagentur

 

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