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Weltärztepräsident fordert einheitliche Corona-Maßnahmen

Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, fordert einheitliche Lösungen der Länder bei der Vorgehensweise gegen die Corona-Pandemie. "Ich finde es unerträglich seit Beginn der Debatte, dass sich Bund und Länder nicht auf gleiche Maßnahmen verständigen können", sagte Montgomery am Dienstag dem Fernsehsender Phoenix. "Man sollte sich endlich mal einigen."

Es seien vor allem die Bundesländer, die sich dem Bund verweigerten. Montgomery hofft bei den Beratungen zu neuen Maßnahmen am Dienstag daher vor allem, dass es Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gelingt, die Länder zusammenzukriegen. "Wir brauchen gleiche Bedingungen und ein vernünftiges, einfaches System", so der Radiologe. Man müsse dieses System auch den Bürgern gut kommunizieren können. Die Menschen werden laut Montgomery immer nachlässiger - das vor allem auch, weil die Maßnahmen in Deutschland gut gefruchtet hätten und es in vielerlei Hinsichten wirke, als sei die Pandemie vorbei. "Das ist ein Irrtum. Die Krankheit ist immer noch da. Sie ist überall, sie ist um uns herum", so der Weltärztepräsident. (dts Nachrichtenagentur)

Foto: Corona-Hinweis an einer Schule, über dts Nachrichtenagentur

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