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Wie man mit wenig Geld in Aktien investieren kann

Viele potenzielle Kleinanleger bleiben der Geldanlage fern, weil sie der Meinung sind, dass man ein beachtliches Startkapital braucht, wenn man in den Aktienmarkt investieren will. Das ist jedoch nicht der Fall. Man kann auch mit wenig Anlagekapital in den Finanzmärkten langfristig gutes Geld verdienen.

Der Wertpapiersparplan

Eine sehr populäre Art mit wenig Geld in den Aktienmarkt zu investieren ist mit einem sogenannten Wertpapiersparplan. Ein Wertpapiersparplan, auch Fondsparplan genannt, ist ein Sparvertrag mit monatlicher Einzahlung in einen Anlagefond.

Die Idee dahinter ist, dass man durch die Zinsen und Zinseszinsen auf die Beträge, die man monatlich in einen Investmentfond einzahlt, langfristig ein Vermögen aufbaut. Somit kann man zum Beispiel mit nur 50 Euro im Monat als Anleger schon im Aktienmarkt langfristig Geld verdienen.

Wenn man zum Beispiel mit 500 Euro Startkapital in einen Fond investiert und dann per Fondsparplan jeden Monat für 25 Jahre 50 Euro bei einer jährlichen Rendite von 6 Prozent investiert, hat man nach den 25 Jahren ein Vermögen von über 36,000. Die Gebühr, die der Wertpapiersparplananbieter verlangt, ist in dieser Rechnung jedoch nicht inkludiert, da sie von Anbieter zu Anbieter variiert.

Bei den Fonds, in die Wertpapiersparpläne investieren, handelt es sich meistens um diversifizierte Aktienfonds, Mischfonds oder Indexfonds mit niedrigen Portfoliomanagementkosten.

Wertpapiersparpläne können entweder bei einem Fondsanbieter oder über eine Bank erworben werden und ermöglichen Kapitalmarktneulingen den einfachen Einstieg in die Börsenwelt mit niedrigem Startkapital.

Der Handel mit CFDs

Wer hingegen lieber eine aktive Rolle bei der Geldanlage spielen will, jedoch nur wenig Kapital zur Verfügung hat, kann mit CFD Trading im Aktienmarkt gute Renditen generieren. CFDs (Contracts for Difference) sind Finanzderivate, die Anleger ermöglichen mit niedrigem Kapital auf den Preisverlauf einer Aktie oder eines Index zu spekulieren, in dem man mit Hebel auf die Preisdifferenz des Einstiegszeitpunkts und des Ausstiegszeitpunkts setzt.

Wenn man mit CFDs auf einen Preisanstieg der BMW Aktie spekulieren will, kann man zum Beispiel mit einem Betrag von 100 Euro und einem Hebel von 1/100 10,000 Euro an BMW Aktien im Market bewegen. Das bedeutet, wenn der Preis der BMW Aktie um 5 Prozent ansteigt, generiert man einen Gewinn von 500 Euro (10,000 x 0.05), obwohl man nur 100 Euro investiert hat.

Wenn hingegen die BMW Aktie nach dem Kauf mehr als ein Prozent ins Minus gegangen wäre, hätte man mehr Geld verloren, als man investiert hat. Daher ist es wichtig, dass man bei dem Handel Mit CFDs immer mit einem sogenannten Stop-Loss Limit arbeitet.

Ein Stop-Loss Limit ist ein Limit dass man unter den Kaufpreis setzt, bei dem der Trade automatisch von dem Onlinebroker geschlossen wird in dem der Finanzkontrakt verkauft wird, um höhere Verluste zu vermeiden. Da man bei CFD Trading mit Hebel handelt, sind Stop-Loss Limits ein Muss für das Risikomanagement.

Onlinebroker bieten CFDs für eine Reihe an Wertpapieren und Anlageklassen, wie zum Beispiel Aktien, Rohstoffe, Anleihen und Indices.

Egal ob man einen passiven Anlageansatz in der Form eines Wertpapiersparplans bevorzugt oder ob man seine Anlageentscheidungen lieber durch den Gebrauch von CFDs selber trifft. Man braucht als Kleinanleger kein großes Startkapital, um im Aktienmarkt mit zu mischen.

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