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Wirtschaft wendet sich gegen politisches Jammern in Flüchtlingskrise

Flüchtlinge an einer Aufnahmestelle, über dts NachrichtenagenturDie deutsche Wirtschaft wendet sich gegen das politische Jammern in der Flüchtlingskrise und fordert zu mehr Engagement auf. Der Initiator der Aktion „Wir Zusammen“, der Chef des Internetunternehmens United Internet, Ralph Dommermuth, sagte dem Nachrichtenmagazin „Focus“, man könne sich vor den Fernseher setzen und vielfach das Scheitern von Integration beklagen, „oder man packt an, damit es klappt“. Die Aktion startete vorigen Mittwoch mit einer Anzeigenkampagne und 36 größeren teilnehmenden Unternehmen.

Darunter sind auch 16 Firmen aus DAX und MDAX. Sie stellen verschiedene Integrationsprojekte für Flüchtlinge vor, die zum Beispiel von gemeinsamem Sport über Begleitung bei Behördengängen bis hin zu eigenen Deutschkursen sowie zusätzlichen Praktikums- und Ausbildungsplätzen reichen. „Deutschland ist ein wunderschönes, weltoffenes und wohlhabendes Land“, so Adidas-Chef Herbert Hainer im „Focus“. „Daher sollten wir die Menschen, die in ihrer Not zu uns flüchten, hier herzlich willkommen heißen“, sagte er weiter. „Arbeit ist der entscheidende Motor für Integration“, erklärte Heinrich Hiesinger, Vorstandsvorsitzender von ThyssenKrupp. „Deutschland hat mit dieser Formel bereits in der Vergangenheit Millionen von Menschen unterschiedlichster Herkunft integriert.“

Foto: Flüchtlinge an einer Aufnahmestelle, über dts Nachrichtenagentur

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