Start > Deutschland > Wirtschaftsweise Schnabel kritisiert Altmaiers Industriepolitik
Wirtschaftsweise Schnabel kritisiert Altmaiers Industriepolitik 660x330 - Wirtschaftsweise Schnabel kritisiert Altmaiers Industriepolitik

Wirtschaftsweise Schnabel kritisiert Altmaiers Industriepolitik

Die Finanzmarktexpertin und Wirtschaftsweise Isabel Schnabel hat die Industriepolitik von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) scharf kritisiert. Es sei "eine Industriepolitik, die vermeintliche Champions fördert und sich anmaßt, die Technologien der Zukunft bereits zu kennen", sagte Schnabel der Wochenzeitung "Die Zeit". Das Versprechen "Wohlstand für alle", welches Ludwig Erhard einst abgab, könne Altmaiers Politik nicht erfüllen. "Eine solche Politik schafft – wenn überhaupt – nur `Wohlstand für wenige`", so Schnabel. Besonders heftig ging sie mit den Plänen einer Fusion von Deutscher Bank und Commerzbank ins Gericht, die das Finanzministerium unter Olaf Scholz unterstützt. Aber auch am Ziel Altmaiers, für Deutschland einen Industrieanteil von 25 Prozent in der Wirtschaft zu erreichen, übte sie Kritik: "Es ist nicht nur im Bankensektor gefährlich, wenn schwache Unternehmen am Leben erhalten werden, hochqualifizierte Fachkräfte durch Subventionen in Bereiche gelockt werden, die am Ende keine Zukunft haben, und Strukturwandel verhindert wird", so Schnabel. "Genau das droht, wenn die Politik Strukturziele definiert, wie einen Industrieanteil an der gesamten Wertschöpfung von mindestens 25 Prozent." Foto: Peter Altmaier, über dts Nachrichtenagentur

Hier nachlesen ...

Parteienforscher: CDU sollte in Sachsen „Minderheitsregierung wagen“

Als Reaktion auf das Erstarken der AfD in Sachsen wirbt der Parteienforscher Oskar Niedermayer für …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.