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Wohnnebenkosten steigen weiter

Die Wohnnebenkosten in Deutschland steigen weiter. So müssen Bewohner in sieben der 16 Landeshauptstädte in diesem Jahr höhere Nebenkosten bezahlen, nur in vier Städten sinken die Belastungen gegenüber 2019, berichtet die „Welt am Sonntag“ unter Berufung auf eine Auswertung des Bundes der Steuerzahler. Im Durchschnitt summierten sich die vom Staat veranlassten Positionen für einen Haushalt mit drei Personen in diesem Jahr auf 1.800 Euro – ein Plus von 13 Euro gegenüber dem Vorjahr.

Die günstigste Landeshauptstadt ist Mainz, heißt es. Dort addierten sich die Steuern und Gebühren auf 1.424 Euro, im westlichen Teil von Berlin müssten Bewohner dagegen 2.280 Euro zahlen. Die größte Steigerung in diesem Jahr gebe es in Stuttgart mit einem Plus von 155 Euro auf 1.880 Euro, in Hannover hätten sich die Nebenkosten um 78 Euro auf 1.960 Euro erhöht. In Bremen sanken sie dagegen um 37 Euro auf 2.163 Euro, heißt es. Der Bund der Steuerzahler hat die staatlich veranlassten Belastungen des Wohnens für einen Modellhaushalt mit drei Personen in einem 120-Quadratmeter-Einfamilienhauses in städtischer Randlage betrachtet. Neben der Grundsteuer gingen die Gebühren für Trink-, Schmutz und Regenwasser in die Rechnung mit ein, zudem für die Abfallbeseitigung und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Foto: Heizung, über dts Nachrichtenagentur

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