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Zahl der Corona-Neuinfektionen legt langsamer zu

Die Zahl der Neuinfektionen legt in Deutschland spürbar langsamer zu. Laut Abfrage bei den Landesministerien, Städten und Landkreisen waren bis Montagabend, 20 Uhr, 103.088 Personen positiv auf das Coronavirus getestet, 3,4 Prozent mehr als am Vortag. Es ist die schwächste 24-Stunden-Steigerungsrate, seit die Epidemie in Deutschland Fahrt aufgenommen hat.

Bei einer Steigerungsrate von fünf Prozent beträgt die Verdoppelungszeit gut 15 Tage, bei vier Prozent knapp 19 Tage. Die Bundeskanzlerin hatte eine Verdoppelungszeit von 14 Tagen als erstes Etappenziel ausgegeben. Bei den Todeszahlen lagen die Zuwachsraten aber noch deutlich höher: Mindestens 1.772 Infizierte starben bis Montagabend, 215 innerhalb von 24 Stunden. In absoluten Zahlen war dies bisher der „tödlichste“ Tag der Corona-Epidemie in Deutschland, relativ gesehen war die Steigerungsrate mit 13,8 Prozent gegenüber dem Vortag aber unter dem Schnitt der letzten Woche. Nach wie vor sind die allermeisten Todesopfer deutlich über 70 Jahre und haben teils erhebliche Vorerkrankungen.

Foto: Corona-Testzentrum, über dts Nachrichtenagentur

 

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