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Zahl der Drohnensichtungen auf Rekordwert

Unerlaubte Drohnenflüge an Verkehrsflughäfen nehmen auch in Zeiten der Coronakrise weiter zu: Im laufenden Jahr wurden 25 Drohnensichtungen im Nahbereich und innerhalb von Flughafenbegrenzungen gezählt. Im Vergleichszeitraum 2019 waren es noch 17, teilte die Deutsche Flugsicherung am Mittwoch mit. Die Meldungen über unerlaubte Drohnenflüge an den deutschen Verkehrsflughäfen erreichten in den Monaten seit Jahresbeginn demnach jeweils neue Höchstwerte.

Im Januar waren es vier, im Februar zehn und im März elf Behinderungen durch unbemannte Fluggeräte. In den Vergleichszeiträumen 2019 kam es im Januar zu einer, in den beiden Folgemonaten zu jeweils acht Sichtungen. Auch in diesem Jahr ist Deutschlands verkehrsreichster Flughafen Frankfurt am Main mit insgesamt 16 gemeldeten Drohnensichtungen am stärksten betroffen, so die DFS. Elf dieser Sichtungen ereigneten sich im Monat März. Weitere Zwischenfälle gab es an den Flughäfen Berlin Tegel (drei), Hamburg (zwei) sowie München, Stuttgart, Nürnberg und Saarbrücken (jeweils eine Sichtung). Die Zahl der Drohnensichtungen basiert auf Meldungen durch Flugzeugbesatzungen sowie Beobachtungen der Fluglotsen und Flughafenmitarbeiter. Die Drohnen wurden im Nahbereich der Flughäfen gesichtet, teilweise innerhalb der Flughafenbegrenzungen.

Foto: Start- und Landebahn an einem Flughafen, über dts Nachrichtenagentur

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