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Zahl der Polizeianwärter hat sich seit 2010 mehr als verdoppelt

Die Zahl der Polizeianwärter von Bund und Ländern hat sich mit einem Plus von 123,1 Prozent im letzten Jahrzehnt mehr als verdoppelt. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mit. Bei der Polizei des Bundes erhöhte sich die Zahl der Anwärter seit 2010 um 240,5 Prozent auf 7.100, bei der Landespolizei um 107,4 Prozent auf 32.100. Besonders groß war der Zuwachs in Hamburg (+345,8 Prozent), Sachsen-Anhalt (+302,1 Prozent) und Schleswig-Holstein (+242,4 Prozent).

Zuletzt machten die Anwärter 11,7 Prozent aller Beschäftigten bei der Polizei aus. Deren Zahl stieg seit 2010 um 8,4 Prozent auf 333.600. Davon waren im vergangenen Jahr 52.100 Personen im Vollzugs- und Verwaltungsdienst der Polizei des Bundes und 281.500 in dem der Länder beschäftigt. Gegenüber 2018 ist das insgesamt ein Anstieg um 2,1 Prozent (Bund: +4,9 Prozent; Länder: +1,6 Prozent). Inzwischen arbeiten bei der Polizei in Bund und Ländern außerdem deutlich mehr Frauen als noch vor zwei Jahrzehnten, so die Statistiker. Von 2000 bis 2019 stieg der Frauenanteil von 20,0 Prozent auf 29,3 Prozent. Im vergangenen Jahr waren insgesamt 97.700 von 333.600 Beschäftigten weiblich. Bestanden in punkto Frauenanteil bei der Polizei im Jahr 2000 noch teilweise große Unterschiede von bis zu 13 Prozentpunkten zwischen den Bundesländern, so wurden diese seither wahrnehmbar ausgeglichen. Den höchsten Anteil an weiblichem Personal wies 2019 die Polizei in Niedersachsen (35,0 Prozent), Hamburg (31,9 Prozent) und Rheinland-Pfalz (31,6 Prozent) auf. Am niedrigsten war er im Saarland (26,0 Prozent), in Berlin (27,8 Prozent) und in Bayern (27,9 Prozent). (dts Nachrichtenagentur)
Foto: Polizei mit Mundschutz, über dts Nachrichtenagentur

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