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ZDF-Affäre: FDP-Bundestagsfraktion fordert Aufklärung von CSU-Chef Seehofer

Berlin – Der Verdacht der versuchten Einflussnahme durch den mittlerweile zurückgetretenen CSU-Parteisprecher Michael Strepp auf die SPD-Berichterstattung des ZDF hat zu Kritik des liberalen Koalitionspartners geführt. „Sollte sich die Darstellung des ZDF nun bestätigen, handelt es sich bei dem Telefongespräch, das Strepp mit der `heute`-Redaktion des ZDF geführt hat keineswegs nur um eine folgenlose Dummheit, sondern um einen schweren Fall von Bedrohung der Rundfunkfreiheit“, sagte Burkhardt Müller-Sönksen, medienpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, der Tageszeitung „Die Welt“. „Das Manöver, die Klärung der Angelegenheit dem CSU-Generalsekretär zu überantworten, bewerte ich als den Versuch von Parteichef Seehofer, eine Firewall um sich herum aufzubauen. Das wird nicht verfangen, Seehofer muss die Angelegenheit zur Chefsache machen“, so der FDP-Politiker weiter.

„Der bayerische CSU-Finanzminister Markus Söder hat Recht, wenn er sagt, das Parteichef Seehofer `im Zweifelsfall` handeln müsse. Dazu gehört auch, dass jetzt der Wortlaut von Strepps Telefonat mit der ZDF-heute-Redaktion seinen nachträglich Einlassungen gegenübergestellt wird“, erklärte Müller-Sönksen.
Foto: Horst Seehofer, dts Nachrichtenagentur

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