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Zeitung: Opel verkauft Auslandsfabriken an General Motors

Rüsselsheim - Die finanzielle Lage bei Opel spitzt sich offenbar zu: Nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Freitagsausgabe) aus Führungszirkeln des Autoherstellers hat das Unternehmen sechs seiner Tochtergesellschaften im europäischen Ausland an den amerikanischen Mutterkonzern General Motors (GM) verkauft. Der Transfer war den Angaben zufolge die Bedingung für die Fortführung eines Milliardenkredits von GM an Opel. Die Rüsselsheimer hätten das Darlehen eigentlich Ende 2014 zurückzahlen müssen.

Jetzt sei die Finanzplanung von Opel bis Ende 2016 gesichert. Der Verkauf der Tochtergesellschaften sei vom Opel-Aufsichtsrat unter Vorsitz von GM-Vizechef Stephen Girsky am 13. Dezember beschlossen und am folgenden Tag auch vom Verwaltungsrat des GM-Konzerns in Detroit abgesegnet worden. Die Transaktion umfasse das Motorenwerk im ungarischen Szentgotthard, die Getriebefertigung im österreichischen Aspern, das Entwicklungszentrum im italienischen Turin und das Produktionswerk im polnischen Gliwice sowie weitere Aktivitäten in Großbritannien und Russland. Opel-Kommunikationsvorstand Johan Willems wollte den Sachverhalt auf Anfrage der F.A.Z. nicht kommentieren.

Foto: Opel, dts Nachrichtenagentur

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