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Top-Manager Dürheimer verlässt Volkswagen-Konzern

Wolfsburg – Die Position des Kronprinzen erweist sich im Volkswagen-Konzern als eine Bürde: Nach Karl-Thomas Neumann, seit März Chef von Opel und zuvor China-Chef von Volkswagen, verlässt laut einem Bericht des „Handelsblatts“ (Montagausgabe) mit Wolfgang Dürheimer der nächste Hoffnungsträger für die Nachfolge an der Spitze den Konzern. Offiziell sucht VW weiter nach einer neuen Aufgabe für Dürheimer. Man habe ihm aber keine Stelle angeboten, die er annehme könne, berichteten Konzernkreise der Zeitung.

Dürheimer sollte sich als Entwicklungsvorstand bei der VW-Tochter Audi fü;r höhere Aufgaben qualifizieren, war dort aber im Juni nach nur neun Monaten gescheitert. VW bot ihm daraufhin seine alte Rolle als Chef der VW-Luxustochter Bentley an. Für den ehrgeizigen Dürheimer ein Rückschritt, den er nicht annahm. Formal ist Dürheimer noch Motorsportchef des Konzerns, wird aber nicht mehr wie früher auf den Rennstrecken dieser Welt gesehen. Volkswagens Chefaufseher Ferdinand Piëch und Vorstandschef Martin Winterkorn hatten Dü;rheimer zu Audi geschickt, um den Slogan „Vorsprung durch Technik“ durch Innovationen klarer als in der Vergangenheit zu erfüllen. Piëch signalisierte, dass er sich den Vollblutingenieur als Winterkorn-Nachfolger vorstellen könne Winterkorn selbst soll Piëch an der Spitze des Aufsichtsrats folgen.

Foto: Volkswagen-Werk, über dts Nachrichtenagentur

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