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ZEW-Konjunkturerwartungen legen im Oktober zu

Die mittelfristigen Konjunkturerwartungen von Finanzanalysten und institutionellen Investoren haben sich im Oktober verbessert: Der entsprechende Index stieg von 0,5 Zählern im September auf nun 6,2 Punkte. Das teilte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag in Mannheim mit. Die Bewertung der aktuellen konjunkturellen Lage in Deutschland verbesserte sich: Der Index stieg um 4,4 Zähler auf nun 59,5 Punkte.

Die Konjunkturerwartungen für die Eurozone stiegen ebenfalls an: Der Erwartungsindikator legte um 6,9 Punkte auf 12,3 Punkte zu. Der Indikator für die aktuelle Konjunkturlage im Euroraum sank jedoch um 2,3 Punkte auf einen Wert von Minus 12,8 Punkten. "Die neuesten ZEW-Konjunkturerwartungen sind recht erfreulich und weisen auf eine durchaus robuste Konjunkturentwicklung hin", sagte ZEW-Präsident Achim Wambach. "Positive Impulse aus der Industrie und bei Exporten dürfen jedoch nicht darüber hinweg täuschen, dass es einige politische und wirtschaftliche Risiken gibt." Vor allem die Gefahren für den deutschen Bankensektor dürften derzeit belasten, so Wambach weiter.

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