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Ziemiak könnte auch nach Parteitag CDU-Generalsekretär bleiben

CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak könnte auch nach der Wahl eines neuen Parteivorsitzenden vorerst im Amt bleiben. Der "Spiegel" berichtet, dass es sowohl im Lager von Friedrich Merz als auch von Norbert Röttgen als eher unrealistisch gilt, Ziemiak nach dem geplanten Parteitag im Januar 2021 sofort auszutauschen. Zu Beginn eines Superwahljahres an diesem Posten etwas zu verändern sei womöglich ein zu großes Risiko, heißt es aus Parteikreisen.

Ziemiak mache seine Arbeit sehr gut, verlautet aus dem Umfeld von Merz. Auch in Röttgens Team wird die Arbeit des ehemaligen Vorsitzenden der Jungen Union geschätzt. Beide Kandidaten für den Vorsitz hatten eigentlich angekündigt, Ziemiaks Posten mit einer Frau besetzen zu wollen. Bislang allerdings haben sie noch keine Kandidatinnen präsentiert. Ziemiak hat unterdessen eingestanden, nach seinem Amtsantritt im Dezember 2018 Schwierigkeiten gehabt zu haben. "Ich hing irgendwie in der Luft", sagt Ziemiak dem "Spiegel" über die ersten Monate nach seiner Wahl. "Da hatte ich das Gefühl, gar keine richtige Aufgabe zu haben." Mittlerweile habe er das Gefühl, er sei in seinem Amt angekommen. (dts Nachrichtenagentur)

Foto: Paul Ziemiak, über dts Nachrichtenagentur

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