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Zwangsabgabe auf Einwegbecher: Union kritisiert Schulze

Die Union hat skeptisch auf die Ankündigung von Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) reagiert, im Kampf gegen die Verschmutzung der Umwelt die Nutzung von Einwegbechern teurer zu machen. "Das muss man sich anschauen, nur verteuern ist kein Konzept", sagte der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Georg Nüßlein (CSU), der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Mittwochsausgabe). Mit CDU und CSU sei darüber bislang nicht gesprochen worden. Das sei "die übliche unkoordinierte Vorgehensweise" der Umweltministerin, so der CSU-Politiker weiter. Wenn Schulze "nur PR machen" wolle, gehe das vielleicht. "Wenn sie was umsetzen möchte, empfehle ich, mit dem Koalitionspartner zu sprechen", sagte Nüßlein der "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Schulze hatte zuvor eine vom Umweltbundesamt erstellte Studie vorgestellt, in der auch für Zwangsabgaben auf Einwegdeckel- und -becher geworben wird. Foto: Svenja Schulze, über dts Nachrichtenagentur

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