Start > News > Autolack: Welche Farben liegen im Trend?

Autolack: Welche Farben liegen im Trend?

Fast jeder Mensch hat eine Lieblingsfarbe, doch kaum jemand fährt ein Auto in dieser Lackierung. Der Grund ist, dass bei technischen, langlebigen Produkten andere Kriterien gelten, als bei einem Kleidungsstück.

Studie: Welche Autofarben sind in Zukunft gefragt?

Mark Gutjahr, Europa-Autofarben-Designchef bei BASF versucht herauszufinden, welche Autofarben bei den Verbrauchern in Zukunft gefragt sein werden. Er sieht durchaus gute Chancen, dass in der Zukunft die Fahrzeuge wieder mehr Farbe zeigen. Dabei würde es sich um einen Umbruch handeln, denn in 2016 waren 78 % der Fahrzeuge in Europa entweder weiß, schwarz, grau oder Silber. Ein Anteil von 29 % entfiel in Europa allein auf die weißen Fahrzeuge. Zum Vergleich: im Jahr 2003 waren es nur 3 %.

Weiß ist ebenso weltweit die Farbe Nummer eins. Knapp 50 % der Fahrzeuge ist in Asien in weißer Farbe auf den Straßen unterwegs. Dabei weist die Region eine weitere Besonderheit auf: Rund 33 % der Fahrzeuge ist in perlweiß lackiert. Die Erklärung ist hier simpel: Für diese Lackierung wird von den asiatischen Autoanbietern kein Aufpreis berechnet, während die europäischen Kunden für die gleiche Lackierung extra bezahlen müssen.

Die Branchenkenner sprechen von einem Tauziehen zwischen Auto- und Lackherstellern. Während die Autokonzerne möglichst an Serienfertigungen ohne minutenlanges Umstellen der Lackieranlagen interessiert sind, möchten die großen Autolackhersteller gern ihre diversen Farbtöne zur Geltung bringen und das ohne Zusatzkosten. Allerdings sind immer mehr Fahrzeuge als Firmenwagen unterwegs und damit sinkt die Bereitschaft beim Kauf eine farbige oder individuelle Lackierung zu wählen.

Die überwiegende Mehrzahl der Autokäufer richtet sich nach der Farbliste der Hersteller und entscheidet sich weniger für eine Sonderlackierung. Der Farbexperte verweist darauf, dass die Verbraucher beim Autokauf einer klaren Reihenfolge folgen: Marke, Modell, Motor, Farbe. Am wichtigsten sei bei der Farbwahl, ob ein Fahrzeug in dieser Lackierung im Autohaus zu sehen ist. Als zweiter Entscheidungsfaktor bei der Farbwahl folgt die Familie bzw. der Partner.

Autolack – nach Land und Autotyp verschieden

Der BASF-Autolackexperte hat bereits im vergangenen Jahr einen Einblick darüber gegeben, welche Farben in der Zukunft auf die Fahrzeuge gespritzt werden. In diesem Fall gibt es nicht nur eine überragende Zukunftsfarbe, sondern gleich unterschiedliche Trends für Europa, Asien und Nordamerika.

Die Unterschiede fallen groß aus und richten sich ebenfalls nach dem Fahrzeugtyp. Die Premium-SUV-Fahrzeuge werden zum Beispiel in China in braun lackiert – als „urbane Luxusfarbe“.

Als künftige „Schlüsselfarbe“ in Europa wird künftig ein Blau-Anthrazit (LK Black) erwartet. Ein sehr Dunkles marineblau mit seidenmatter Struktur soll in Nordamerika zum Trend werden, während in Asien eine Lackierung erwartet wird, die je nach Lichteinfall von Türkis zu dunkelblau changiert.

Bisher gibt es die Farbe Blau bereits in 110 Nuancen und durch die zunehmende Digitalisierung mit teilweise blauen Anzeigen nehmen weiter an Bedeutung zu, wie die Experten prophezeien.

Demnach werden in Europa auch den Farben oder Mischungen Rot, Grün und Golden größere Chancen eingeräumt. Zwar wird es zu keiner „grünen Welle“ kommen, doch der Farbton wird in der Zukunft auftauchen. Es ist noch nicht geklärt, welche Farbpalette die Hersteller in der Zukunft für ihre Fahrzeuge anbieten werden. Der Farbexperte Gutjahr hält es für möglich, dass es doch eigene, besonders auffällige Farben sind. Für die Farbhersteller ist der Autolackbereich ein Milliardengeschäft.

Durst Lackier- und Trocknungsanlagen

Die Industrie wurde durch die Digitalisierung grundlegend verändert – das ist ein offenes Geheimnis. Das betrifft auch die Bereiche, die in der Öffentlichkeit kaum präsent sind wie die Lackierindustrie und die Hersteller von Lackierkabinen. Der Trend geht hier ebenfalls zu automatisierten, digitalisierten und miteinander vernetzten Anlagen. Durch die Lackiererei 4.0 soll mehr Qualität, Flexibilität und Effizienz erzielt werden, um so die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu sichern.

Bei Durst gibt es Lackieranlagen und Container, die es den Lackierbetrieben und Kfz-Werkstätten ermöglicht, einen wichtigen Baustein der „Lackiererei 4.0“ in die Tat umzusetzen.

Seit über 70 Jahren steht der Name DURST für Kompetenz in der Entwicklung und dem Bau von Lackier- und Trocknungsanlagen. Das Unternehmen fertigt Anlage, die durch ihre optimale Performance überzeugen. Die hohe Wirtschaftlichkeit und Verlässlichkeit der Anlagen sind ebenso ein Grund dafür das weltweit führende Unternehmen aus der Automobilbranche und Fertigungsindustrie auf die Produkte von DURST setzen, sowie die Qualität der Komponenten und der Ausführung.

Mit seinen Innovationen setzt DURST immer wieder technologische Meilensteine, die ein Beleg für das Innovationsdenken sind, um sich so konsequent an die Anforderungen der Kunden anzupassen. DURST Lackier- und Trocknungsanlagen setzt auf „Made in Germany“ und bietet seinen Kunden leistungsstarke Einzelkomponenten an, die zu maßgeschneiderten, intelligenten Systemlösungen zusammengesetzt werden, die perfekt an die Prozessanforderungen der Kunden angepasst sind.

Für das Unternehmen spielt es keine Rolle, ob es sich um Fahrzeuge handelt, die lackiert werden müssen, oder um Industriemaschinen und Bauteile oder gar Flugzeuge. DURST weist ein einzigartiges Produktportfolio auf, das Anlagen zur Lackiervorbereitung ebenso enthält, wie leistungsfähige und kompakte Lackierkabinen (und Trocknungsanlagen) sowie hocheffiziente Großraumlackieranlagen. Ebenso bietet das Unternehmen maßgeschneiderte Lösungen für den speziellen Bedarf an.

Hier nachlesen ...

Söder erwartet Kurswechsel in der CDU

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) erwartet nach dem Wechsel im CDU-Parteivorsitz einen konservativeren Kurs …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.