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Mohring für Entscheidung über Unions-Kanzlerkandidaten im Frühjahr

Der thüringische CDU-Landesvorsitzende Mike Mohring hat seiner Partei geraten, den Zeitraum zwischen Wahl des Kanzlerkandidaten und der Bundestagswahl möglichst kurz zu halten. „Wir haben erstmals eine Kanzlerin und einen Kandidaten aus der Union. Deshalb muss der Zeitraum so kurz wie möglich sein“, sagte er in der „Bild“-Sendung „Die richtigen Fragen“.

Die Union „wäre schlecht beraten“, wenn sie diese Entscheidung über den Kanzlerkandidaten vor dem Frühjahr 2021 treffen würde. Auch CSU-Generalsekretär Markus Blume warb in der Sendung für einen Zeitpunkt erst im nächsten Jahr, auch wenn CDU und CSU im Dezember Parteitage abhalten. „Wir werden 2020 mit anderen Fragen beschäftigt sein“, so Blume. „Wenn wir uns an einen klugen Zeitplan halten, haben wir die besten Chancen, dass wir aus einer Position der Stärke heraus die Regierungszeit von Angela Merkel mit einem neuen Kandidaten fortsetzen können.“ Der ehemalige EU-Kommissar Günther Oettinger (CDU) sprach sich ebenfalls für eine Entscheidung im nächsten Jahr aus. „Anfang des nächsten Jahres müssen wir sehen: Wer wird nach Kompetenz, nach Erfahrung und nach Umfragen am chancenreichsten sein“, sagte er.

Foto: Mike Mohring, über dts Nachrichtenagentur

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