Nachlassende Sehkraft im Alter – was tun?

Bad Füssing – Bei vielen Menschen setzen die ersten Schwierigkeiten mit den Augen ab dem 50. Lebensjahr ein. Der erste Schritt zur Behandlung ist meist eine Brille oder Kontaktlinsen; tritt Altersweitsichtigkeit auf, wird eine Gleitsichtbrille verschrieben – ein Facharzt sollte jedoch auf jeden Fall zu Rate gezogen werden.

„Bloß“ eine Sehschwäche oder eine ernsthafte Erkrankung?

Wenn der Arzt eine sogenannte degenerative Augenerkrankung feststellt, bedeutet dies, dass die Krankheit sich beständig verschlimmern wird und womöglich zur Erblindung führen kann. Bei einer solchen Diagnose muss sich der Patient auf Veränderungen und Einschränkungen in der Zukunft einstellen – und da ist fachkundiger Rat willkommen.

Diagnose: degenerative Augenerkrankung – was tun?

Nach der Diagnose geht es für die meisten Betroffenen zunächst darum, zu klären, was diese Krankheit für sie und ihre Angehörigen bedeutet, was hinter der Krankheit steckt, welche Behandlungswege es gibt und wo man Hilfe bekommen kann. Antworten auf diese Fragen findet man auf www.sehbehindertenspezialist.de. Hier sind die Antworten auf viele solcher Fragen verständlich aufbereitet zusammengestellt – und wer weiteren Beratungsbedarf hat, findet über eine einfache Postleitzahlensuche Experten vor Ort.

Häufige Sehbehinderungen im späteren Lebensalter

Typische Erkrankungen im späteren Lebensalter sind beispielsweise:

  • Altersabhängige Makuladegeneration (AMD): Stoffwechselbedingte Ablagerungen zerstören allmählich die Sehzellen.
  • Glaukom („Grüner Star“): Durch dauerhaft zu hohen Augeninnendruck kommt es letztlich zum Nervenfaserverlust.
  • Katarakt („Grauer Star“): Fortschreitende Linsentrübung, die mittlerweile operabel ist – es bleibt jedoch oft eine starke Blendempfindlichkeit.
  • Progressive Myopie: Der Augapfel wächst stetig – Konsequenz: extreme Kurzsichtigkeit oder Risse in der Netzhaut bzw. Ablösung der Netzhaut.
  • Retinopathia Pigmentosa: Kalkablagerungen zerstören die Photorezeptoren der Netzhaut – Folge: Nachtblindheit, gestörtes Farbsehen, zunehmender Gesichtsfeldverlust, schlimmstenfalls vollständige Erblindung.

Modernste Hilfsmittel erleichtern den Alltag

Moderne Technik macht es möglich: A. Schweizer stellt in seinem Portal eine Vielzahl modernster Hilfsmittel wie vergrößernde Leuchtlupen, Lupenbrillen, Kantenfilter, Übersetzbrillen gegen Blendeinwirkung, individuell justierbare Bildschirmlesegeräte und Spezialleuchten vor, mit denen sich die Restsehschärfe optimal ausnutzen lässt. Damit lässt sich die Erkrankung zwar nicht aufhalten, doch die Schwäche des Auges recht gut ausgleichen.

Psychische Stütze für Angehörige und Betroffene

Schweizers Informationsportal bietet vor allem eine gute Orientierung und Informationen für Betroffene und ihre Angehörigen, die nach der Diagnose oft zunächst ratlos sind, was sie in Zukunft erwartet. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass das Portal für Sehbehinderte barrierefrei ist – Schriftgröße und Kontrast lassen sich einstellen.

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