Der designierte US-Präsident Donald Trump forderte von der britischen Regierung den Abbau von Windrädern. Diese Forderung stieß in London jedoch auf taube Ohren. Wie die dpa am 4. Januar berichtete, zeigte sich die britische Regierung von der Forderung des mächtigsten Mannes der Welt unbeeindruckt.
Großbritannien setzt weiterhin auf Windenergie
Anstatt Trumps Forderung nachzukommen, bekräftigte die britische Regierung ihre Unterstützung für den Ausbau der Windkraft. Großbritannien gilt als Vorreiter in Europa bei der Nutzung erneuerbarer Energien und will an dieser Strategie festhalten. Trotz des Drucks aus den USA plant die Regierung, ihre Ziele für den Ausbau der Windenergie weiter voranzutreiben.
Ablehnung der Trump-Doktrin
Mit ihrer Entscheidung, die Forderung Trumps zu ignorieren, distanziert sich Großbritannien klar von der „America First“-Doktrin des designierten US-Präsidenten. Die britische Regierung stellt damit ihre eigenen Prioritäten in der Energiepolitik über die Wünsche des künftigen US-Präsidenten. Dieser Schritt unterstreicht den unabhängigen Kurs, den Großbritannien in Umweltfragen verfolgt.
