Friedrich Merz, der Vorsitzende der CDU, hat kürzlich seine Pläne für die Zukunft Deutschlands vorgestellt. Unter dem Titel „Agenda 2030“ will er ein jährliches Wirtschaftswachstum von zwei Prozent erreichen. Dieses Wachstumsziel soll zum einen die gesamtwirtschaftliche Leistungsfähigkeit Deutschlands stärken, zum anderen aber auch den Bürgern zugutekommen. Merz geht davon aus, dass zwei Prozent Wachstum pro Jahr mehr als 80 Milliarden Euro an zusätzlicher Wertschöpfung und rund 20 Milliarden Euro an zusätzlichen Steuereinnahmen generieren würden.
Steuerreform und Entlastung der Bürger
Um dieses ambitionierte Wachstumsziel zu erreichen, plant Merz eine umfassende Steuerreform. Dabei sollen die Steuern gesenkt werden, ohne dass neue Schulden aufgenommen werden müssen. Konkret schwebt Merz eine Entlastung der Bürger durch Steuersenkungen vor. Dadurch soll den Menschen mehr Geld zum Konsumieren und Investieren bleiben, was wiederum das Wirtschaftswachstum ankurbeln würde.
Weitere Maßnahmen der „Agenda 2030“
Neben der Steuerreform und den Steuersenkungen sieht die „Agenda 2030“ noch weitere Punkte vor. Dazu gehört beispielsweise die Senkung der Strompreise, um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft zu stärken. Auch der Abbau von Bürokratie und die Schaffung einer digitalen Bundesagentur für Fachkräfte sind Teil des Reformpakets. Letzteres soll den Fachkräftemangel in Deutschland abmildern, indem der Prozess der Personalsuche und -vermittlung effizienter gestaltet wird.
Migrationskontrolle als Finanzierungsquelle
Ein weiterer wichtiger Punkt in Merz‘ Agenda ist die Kontrolle und Steuerung der illegalen Migration nach Deutschland. Merz ist der Überzeugung, dass ein Stopp des illegalen Zuzugs erhebliche Mittel freisetzen würde, die an anderer Stelle im Haushalt dringend benötigt werden. Diese frei werdenden Finanzmittel könnten dann in die Umsetzung der übrigen Reformvorhaben investiert werden.
Startschuss für den Wahlkampf
Um seine Pläne für Deutschland der Öffentlichkeit zu präsentieren und die Wähler von seiner Vision zu überzeugen, will die CDU auf einer Klausurtagung in Hamburg offiziell in den Wahlkampf starten. Dort soll die „Agenda 2030“ als zentrales Konzept der Christdemokraten für die Zukunft des Landes vorgestellt werden.
Insgesamt zeichnet sich die „Agenda 2030“ von Friedrich Merz durch einen klaren Fokus auf Wirtschaftswachstum, Entlastung der Bürger und Verschlankung des Staates aus. Ob diese Reformvorschläge bei den Wählern Anklang finden werden, wird sich im Laufe des bevorstehenden Wahlkampfs zeigen.
