Der Besuch des indischen Premierministers Modi in Moskau findet inmitten des anhaltenden Konflikts in der Ukraine statt. Der russische Angriff auf ein Kinderkrankenhaus in Kiew, der international scharf verurteilt wurde, wirft einen dunklen Schatten auf diese Begegnung.
Trotz der angespannten Lage hoffen viele, dass Gespräche zwischen Modi und dem russischen Präsidenten Putin zu einer Deeskalation der Situation beitragen können. Indien hat sich bislang bemüht, eine neutrale Position in dem Konflikt einzunehmen und versucht, weiterhin mit beiden Seiten in Kontakt zu bleiben.
Allerdings steht der indische Regierungschef wegen seiner Haltung auch unter Druck – sowohl von westlichen Ländern, die eine klarere Verurtigung Russlands fordern, als auch von der eigenen Bevölkerung, die teilweise Sympathien für Russland zeigt. Modi muss bei seinem Moskau-Besuch ein sensibles Gleichgewicht finden zwischen den verschiedenen geopolitischen Interessen.
Experten betonen, dass der Ausgang dieser Gespräche auch Auswirkungen auf die künftigen Beziehungen zwischen Indien, Russland und dem Westen haben könnte. Der Besuch findet in einer sehr heiklen Phase statt, in der jede Entscheidung weitreichende Folgen haben kann.
